Ausstellungen (Auswahl)

In Vorbereitung

COMO ist eine 24-monatige transnationale Kulturinitiative, die den Mittelmeerraum als dynamischen, kollektiven Kulturraum neu denkt. Anstatt ihn als Peripherie zwischen Europa und Afrika zu begreifen, wird er als lebendiger, verflochtener Raum verstanden, geprägt von Zirkulation, Austausch und vielschichtigen  Erzählungen.

Vergangene Ausstellungen

Connected Alienation

Ale Hop, Dana Gingras / Animals of Distinction, Hugo Esquinca und Ibrahim Quraishi 

Die Ausstellung beleuchtet unterschiedliche Facetten künstlerischer Zusammenarbeit in Zeiten der Pandemie. Die gezeigten Arbeiten machen Potenziale, Auswirkungen, Erfolge wie auch Stolpersteine telematischer Begegnungen sichtbar. Sie fragen, wie Verbindungen, Austausch und gegenseitiges Verständnis entstehen und gepflegt werden können, wenn physische Nähe fehlt – und unter welchen Bedingungen sie gerade daran zerbrechen.

Kunstraum Kreuzberg

29.1.-27.3.2022

Ausstellungsführer

You will go away one day but I will not

Maria Theresa Alvez (BR) und Lucrecia Dalt (CO)

Die räumliche und immersive Klanginstallation befasst sich mit der Benennung von Pflanzen. Sie werden nicht nach der westlichen wissenschaftlichen Nomenklatur, sondern mit ihren Vernacularnamen des Volkes der Guarani benannt. Die Benennung geht einher mit Liedern die zum Zeremoniell der Taufe speziell für jede Pflanze komponiert werden. Das Publikum ist eingeladen, mit Kopfhörern, die die Bewegungen jedes Nutzers verfolgen, durch das tropische Gewächshaus zu gehen und so die Stimmen der Guarani, des Regemwaldes und die Namen der Pflanzen und deren Lieder individuell zu erkunden.

Botanischer Garten Berlin im Großen Tropenhaus

24.1.- 16.2..2020

Interstitial Spaces

Sophia Bulgakova [UA/NL], Calmspaces [NL], Pau Delgado [UY], Anke Eckardt [DE], Richard Garet [US], Dana Gingras [CA], Wesley Goatley [UK], Loïc Koutana, NSDOS & Zorka Wollny [INT], Nural Moser [INT], Krista Belle Stewart [CA], Michael Wick [DE]

Die künstlerischen Arbeiten eröffnen Perspektiven auf die Bedeutungen des Räumlichen im Dazwischen. Indem sie diese Zwischenräume sichtbar machen, stellen sie zugleich die vermeintlich festen Orte des Konkreten in Frage. Was als eindeutig erscheint, entpuppt sich als Ergebnis sozialer und kultureller Zuschreibung – als ein Konsens, der in Politik, Kultur und Gesellschaft ausgehandelt wird. Doch jeder Konsens bringt unweigerlich sein Gegenstück hervor: die Grauzonen, Ambivalenzen und Reibungen, in denen sich andere Formen von Erfahrung und Bedeutung entfalten.

Kunstraum Kreuzberg

3.2.-15.3.2020

Ausstellungsführer

Persisting Realities

Basel Abbas & Ruanne Abou-Rahme (PS), Vivian Caccuri (BR), Tania Candiani (MX), Ali M. Demirel (TR/DE), Kanta Horio (JP), Ryoichi Kurokawa (JP/DE), Luciana Lamothe (AR), Dorine van Meel (NL/DE), Rie Nakajima (JP/UK), Helena Nikonole (RU), Johannes Paul Raether (DE), Tabita Rezaire (FR), Jacolby Satterwhite (US), Mika Taanila & Ø [Mika Vainio] (FI), Martin Tétreault & dieb13 (CA/AT) 

Gesellschaft kann keine Idylle sein. Sie ist ein manchmal schmerzhaft, manchmal freudiger Prozess, der sich hartnäckig um dieselben Fragen dreht, während sich nur die Besetzung des Schauspiels ändert. Wir sind ständig von Kräften, Debatten und Bewegungen angetrieben und aufgerieben, gebunden an Traditionen und gleichzeitig auf der Suche nach Fortschritt. Eine gesellschaftliche Sisyphos-Aufgabe. Die Künstler*innen dieser Ausstellung stellen sich genau diesen hartnäckigen Realitäten – Persisting Realities. Sie forschen, experimentieren, kehren immer wieder zu Fragen von Macht, Wandel und Widerstand zurück. Und sie fragen: Wie kultivieren wir dennoch Freude? Wie finden wir gemeinsamen Boden?

Kunstraum Kreuzberg

27.1.-17.3.2019

Ausstellungsführer

Uncanny Valleys of a Possible Future

Anne de Vries, Frédérick A. Belzile, Lawrence Lek, Peter Flemming, Teun Vonk, Zorka Wollny & Andrzej Wasilewski, ZULI 

Die CTM 2018 Ausstellung präsentiert künstlerische Positionen, die – gelegentlich verspielt, immer politisch – das Festivalthema „Turmoil” befragen. Spannung und Apathie, Regression und Hoffnung: Die Künstler*innen schlagen unterschiedliche Wege ein, um Zerrissenheit und Unbehagen unserer Gegenwart zu verhandeln. Anne de Vries untersucht Musik als Auslöser kollektiver Emotionen; Zorka Wollny und Andrzej Wasilewski verwandeln Protest in elektrische Entladungen einer Teslaspule. Peter Flemming lässt Alltagsobjekte gespenstisch schweben, ZULI verdichtet Kairos latente Explosivität zur Klangkollage. Frédérick Belzile und Lawrence Lek fragen, was passiert, wenn Technologie – Drohne, KI-Satellit – ein Eigenleben entwickelt.

Kunstraum Kreuzberg

27.1.-2.4.2018

Ausstellungsführer

SOL

Kurt Hentschläger

„SOL” ist der dritte Teil einer Werkreihe, die sich der menschlichen Wahrnehmung und ihrer Psychologie widmet. Nach „FEED” (2005–06) und „ZEE” (2008) befasst sich Hentschläger darin mit der Sehnsucht nach sublimen, emotionalen Erfahrungen, die uns aus dem Alltag entheben. Mit seinem experimentellen und interdisziplinären Ansatz bewegt sich Hentschläger zwischen audiovisueller Installation, Performance und (3D-)Kino.

Halle am Berghain

28.1.-19.2.2017

Critical Constellations of the Audio-Machine in Mexico

Ariel Guzik, Angélica Castelló, Guillermo Galindo, Roberto Morales, Verónica Gerber, Mario de Vega, Carlos Sandoval. u.a.

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte und den aktuellen Stand der elektronischen Musik und Klangkunst in Mexiko von den frühen Experimenten zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den lebendigen Szenen der Gegenwart nach. Sie ist eine Reise durch Stile, Strömungen und klangliche Grenzüberschreitungen und zeigt, wie reich und vielschichtig diese oft übersehene Tradition ist. Kuratiert wurde die Ausstellung von Carlos Prieto Acevedo in Zusammenarbeit mit Oliver Baurhenn und Joanna Szlauderbach.

Kunstraum Kreuzberg

28.1. – 19.3.2017

Ausstellungsführer

Das Foto des mexikanischen Künstlers Felix Blume zeigt eine mexikanische mittelalte Frau mit geschlossenen Augen mit Kopfhörern in im Klang versunkenen Zustand

Reframing Worlds – Mobilität und Gender aus postkolonial, feministischer Perspektive  

Antye Greie aka AGF, Akinbode Akinbiyi, Hasan Aksaygin & Aykan Safoglu, Maria Thereza Alves, Pauline Boudry und Renate Lorenz, Mathilde ter Heijne, Rajkamal Kahlon, Susanne Kriemann, Marisa Maza , Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat, Judith Raum, Katrin Winkler, Moira Zoitl

Die Ausstellung „Reframing Worlds“ zeigt Arbeiten von Berliner Künstler*innen, die sich mit dem Leben und Werk sehr unterschiedlicher Frauen wie Gertrude Bell, Agatha Christie, Maria Mandessi Bell Diop, Mia May, Sayyida Salme alias Emily Ruete oder Ida Pfeiffer auseinandersetzen. Ausgangspunkt sind kolonialistisch geprägte Denkweisen und Wissenskategorien, deren historische Konstruktionen offengelegt werden. In ihren Recherchen zu Reiseberichten, Lebensgeschichten und Archivmaterial untersuchen die Künstler*innen Erfahrungen von Unterdrückung, Widerstand und Migration und hinterfragen ihre eigene Rolle als Wissensproduzent*innen.

nGbK & Galerie am Körnerpark, Berlin

2.12.2017 – 21.2.2018

Seismographic Sounds – Visions of a New World

«Seismographic Sounds – Visionen einer neuen Welt» taucht ein in aktuelle Nischenmusikszenen weltweit. Die Ausstellung stellt Musiker*innen und Soundkünstler vor, die mit den Möglichkeiten des Internets experimentieren und in ihrer Kunst Gegenwelten zu Kommerz und Krieg, kulturellen Klischees und fixen Rollenbildern entwerfen. Multiperspektivisch und multilokal, versammelt sie Beiträge von 250 Musiker*innen, Autoren, Radiomacher*innen und Fotografen aus 50 Ländern.
Curated by Norient with Oliver Baurhenn

various artists

Kunstraum Kreuzberg

30.1. – 20.3.2016

Ausstellungsführer

Disarm (Mechanized)

von Pedro Reyes (MX) kuratiert von Oliver Baurhenn

Der Werkzyklus ist eine Erinnerung daran, dass ein Leben in einer waffenfreien Umgebung ein Menschenrecht sein sollte und dass wir die Macht haben, Werkzeuge des Todes in Instrumente des Lebens zu verwandeln. Wenn Waffen zu Musikinstrumenten werden können, wird diese physische Transformation vielleicht auch eine psychosoziale Veränderung bewirken.

Kunstraum Kreuzberg

30.1. – 20.3.2016

Ausstellungsführer (wie für Seismographic Sounds)

Un Tune – Exploring Sonidc Affects

Anita Ackermann, Anke Eckardt, Emptyset, Graw Böckler, Derek Holzer, Matthijs Munnik, Nik Nowak, Konrad Smoleński, Claire Tolan, Mario de Vega, Zorka Wollny, Zimoun.

Die vorgestellten Künstler*innen untersuchten die Kraft der Modulation physischer und mentaler Zustände durch Phänomene wie ASMR, Flimmern, sensorische Substitution, Psychoakustik, Neo-Psychedelia, akustische Alarmreaktion, Synchronisation zwischen Gehirnen, taktile Störungen und vieles andere mehr. Dabei näherten sie sich menschlichen wie auch nicht-menschlichen Körpern auf beunruhigende und eindringliche Weise.

Kunstraum Kreuzberg

24.1. – 22.2.2015

Generation Z : ReNoise – Russische Pionier*innen der Klangkunst und Musiktechnologie im frühen 20. Jahrhundert

Die Ausstellung versammelt seltene Originalgeräte aus den Anfängen der Tontechnik und zeichnet die experimentelle Arbeit von Forscher*innen, Klangpionier*innen und Erfinder*innen nach, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in der Sowjetunion tätig waren. Inmitten von Revolution, Krieg und politischer Repression entwickelten sie radikale Visionen einer neuen akustischen Moderne.

Kunstraum Kreuzberg

25.1.-23.2.2014

Ausstellungsführer

THE KNOT: linking the imaginary with the existing

The KNOT ist eine mobile Plattform für künstlerische Präsentation und Produktion. Sie nutzt verschiedene Bereiche des öffentlichen Raums und versteht sich als offener Ort der Begegnung, des Austausch. The KNOT ist eine mobile Plattform für künstlerische Präsentation und Produktion. Sie nutzt verschiedene Bereiche des öffentlichen Raums und versteht sich als offener Ort der Begegnung, des Austauschs und des Experimentierens. Im Jahr 2010 machte The KNOT in Berlin, Warschau und Bukarest Station und blieb jeweils mehrere Wochen in jeder Stadt.s und des Experimentierens. Im Jahr 2010 besuchte The KNOT  Berlin, Warschau und Bukarest und blieb jeweils mehrere Wochen in jeder Stadt.

Kuratiert von Markus Bader, Oliver Baurhenn, Jakub Szreder und Raluca Voinea,

Berlin – Warschau – Bukarest

2009 – 2011